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Lesetagebuch - Kazuo Ishiguro: Klara und die Sonne

Willkommen auf meinem kleinen Leseblog. Hier führe ich ein persönliches Lesetagebuch und teile meine Lieblingsbücher und Herzenstexte.


Kazuo Ishiguro: Klara und die Sonne. Roman. Erschienen 2021 im Blessing-Verlag. 352 Seiten, 16€.

Der Inhalt in einem Satz:

"Klara und die Sonne" erzählt die Geschichte der künstlichen Intelligenz Klara, die sich auf die Suche nach der Bedeutung von Menschlichkeit begibt und dabei Themen wie KI, Emotionen, Moral und das Wesen des Bewusstseins erkundet.


Meine Gedanken zur Lektüre:

Die Geschichte von Klara und Josie zieht mich massiv in ihren Bann, ich kann das Buch kaum weglegen. Man wird mitten hinein geworfen in eine dystopische Zukunft, in der privilegierte Kinder in Einsamkeit aufgezogen werden und erst durch eine KI (im Buch: KF = künstliche Freundin) lernen, wie Freundschaft funktioniert.

Klara und die Sonne thematisiert hochkomplexe Problematiken sowie brandaktuellen Themen. Es geht um Freundschaft, um das alte Narrative von Mensch gegen Maschine und um die menschliche Hybris und sinnfreie Angewohnheit, sich über die Dinge zu stellen.

"Klara und die Sonne" handelt auch von der Angst vor Verlust und dem Erschaffen neuer Technologien, als Strategie dieser Angst zu begegnen.

Künstliche Intelligenz fasziniert und erschreckt uns gleichermaßen. In Klara und die Sonne wird diese Diskrepanz zum Topos gemacht und völlig wertfrei, aus der Perspektive der KF Klara erzählt.


Mein Fazit:

Ein tolles Buch und ein erbarmungsloser Blick auf die Untiefen der menschlichen Moral.


Meine Bewertung:

7/10 Herzchen


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