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12 von 12 im März

Heute schließe ich mich wieder dem wunderbaren Blog-Format 12 von 12 an und zeige euch 12 Bilder aus meinem Sonntag. Unter der Galerie findet ihr einen kleinen Text, der euch mit durch meinen Tag nimmt. Die Reihe 12 von 12 wurde ursprünglich von Chad Darnell ins Leben gerufen, im deutschsprachigen Raum führt und sammelt alle Beiträge Caro von Draußen nur Kännchen.


Heute habe ich große Gartenliebe gefühlt. Nach einer eisigen und grauen Ewigkeit in winterlichen Zuständen, spüre ich nun endlich den Frühling nahen. Ein untrügliches Zeichen dafür ist mein zunehmender Drang Ordnung zu schaffen. Darum habe ich im Garten heute als Erstes die Überlebenden des letzten Winters begrüßt: Spinat, Rhabarber und Grünkohl.

In meinen Lieblingsgummistiefeln bin ich durch die kalte schwere Erde gestapft und habe Überlebenden Nr. 4 beklatscht: Salat! Die Sorte "Baquieu" ist winterhart und somit eins der ersten Gemüse, die ich im frühen Jahr ernten kann.

Mein Selbstfürsorge-Ritual für heute war also Gartenarbeit. Sonntags heißt es für mich außerdem auch auf Instagram: #selfcaresunday. Meine heutige feministische Inspiration zu Selbstliebe und Aktivismus ist Laverne Cox. Lest hier, welch wichtige Dinge dieser besondere Mensch mit ihrer Kunst in die Welt trägt.

Am Abend habe ich mich gegen den Abwasch und für einen Chaga-Tee entschieden. Ich habe den Pilz, dem ja ganz phantastische Heilungswirkung nachgesagt wird, geschenkt bekommen. Fazit: Ein Aufguss davon schmeckt wie heißes Wasser mit Baumrinde, gefühlt habe ich mich wie vorher auch - ich glaube ich bin zu skeptisch, was Homöopathie und Kräutersude angeht.

Während ich mich also von innen mit potentiell heilendem Teewasser gewärmt habe, schrieb ich einen ersten Brief an einen potentiellen neuen Brieffreund. Schon während der Corona-Pandemie stand ich in Briefkontakt mit einer inhaftierten Person. Wir haben uns beinah ein Jahr lang sehr regelmäßig geschrieben, bis er entlassen wurde. Nach einer Pause von einem Jahr hatte ich kürzlich wieder die Idee in den nächsten Austausch zu gehen und über die Website Jail Mail, habe ich den Kontakt gefunden.

Später am Abend habe ich die kommende Woche vorgeplant, meine To-Do-Liste vervollständigt und den Rest des schwindenen Tages am Ofen mit dem Film "Der Rausch" verbracht.

Man sagt: Gib der Seele einen Sonntag und dem Sonntag eine Seele. Mission erfüllt, würde ich meinen.



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